Bio

 

Der Cellist Johannes Gutfleisch war während seiner Schulzeit in den Fächern Violoncello und Klavier Gaststudent am Augsburger Leopold-Mozart-Konservatorium. Er studierte anschliessend Cello an der Hochschule für Musik in Köln bei Claus Kanngiesser und bei Brunhard Böhme an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Meisterkurse bei Harvey Shapiro und Wolfgang Boettcher sowie beim Abegg-Trio, beim Petersen-Quartett, beim Amadeus Quartett und anderen ergänzten seine Ausbildung. Peter Rundel leistete ihm als Mentor im Dirigieren wertvolle Unterstützung.

Gutfleisch ist seit 2001 Vorspieler bei den Augsburger Philharmonikern am Staatstheater Augsburg. Er ist regelmäßig als Kammermusiker und Solist zu hören – einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die zeitgenössische Musik mit zahlreichen Uraufführungen und Widmungen namhafter Komponisten. Er ist Gründungsmitglied des seit 2005 bestehenden Leopold Mozart Quartetts.

Johannes Gutfleisch arbeitet außerdem als Produzent und künstlerischer Leiter von Konzerten, Konzertreihen und Ensembles. Beispielsweise initiierte er 2009 die Reihe „Zukunftsmusik“, die seitdem einen festen Platz im Spielplan des Staatstheaters Augsburg hat.

Als Dirigent trat Gutfleisch im Rahmen der Reihe Zukunftsmusik und beim Deutschen Mozartfest in Erscheinung.

Er regte zahlreiche Projekte der Augsburger Philharmoniker an wie z.B. den Kompositionsauftrag für ein neues Kinderstück von Hauke Berheide und Amy Stebbins.